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Sehenswürdigkeiten |
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Franziskaner Kirche und Kloster (Barock)
Seit 13 Jh. waren die Franziskaner in ganz Slawonien und höchstwahrscheinlich auch in Brod selbst tätig. Deswegen verliehen sie Slavonski Brod seine einzigartige religiöse, kulturelle, wirtschaftliche aber auch die politische Physiognomie. Das erste Kloster wurde 1694 von Franziskaner gebaut. Der Fundamentstein für die neue Kirche wurde von Freiherr Ivan Trenk, am 12. August 1723 gelegt. Der Bau selbst wurde von Pater Ivan Narancic geleitet. Die Kirche und das Kloster wurden nach Militärzeichnungen fast wie eine Festung gebaut. Das beweisen die mächtige Fundament von 3,5 m Tiefe, und die 2 m.
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Dicke Außenwände. Seiner Länge von 38 m und Breite von uber 13,5 m sowie Höhe von 13 m stellt Broder Franziskaner Kirche die großte Kirche in Slawonien dar, wahrend der Innenhof des Broder Klosters als der representativste Innenhof in der Architektur des kroatischen Nordens und einer der aufmerksamsten Barock Bauwerke in Slawonien gilt. Er besteht aus gewaltigen Gewolben die auf den machtigen Steinsaulen ruhen (1984 ausgetauscht), die eine festliche Stimmung dem ganzen Raum verleihen. Im Klaustrum beimdet sich auch die Sonnenuhr die einzige solche Uhr in Brod. Die sakrale und kulturelle Kunstschatze des Brod Franziskaner Klosters bezeugen von der Kontinuitat der Glaube, Kultur und allgemeinen Fortschritt von Brod und Umgebung sowie seiner Einwohner die unzertrennlich mit Franziskaner verbunden waren. |
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Die Bibliothek, Archiv, die berühmte Chronik und musikalisches Archiv sprechen deutlich von hoher Kultur und Schulwesen die aus Kloster schon Ende 17 Jh. gestrahlt hatten. Die wertvollen sakrale Gegenstände und Gemälde beweisen die starke religiöse Tradition die Franziskaner geheim auch während türkischer Voherrschaft bis 1754, als Pfarrer und Religionslehrer gepflegt hatten. Das Kloster wurde 1787 geschloßen und das vor allem wegen Mangel an Wohnräume die für die Militär und deutsche Schule zur Verfügung gestellt wurden. Die Franziskaner kehrten im 1906 aus Djakovo Kloster wieder in Brod zurück.
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Der Aufbau des Klosters begann
1983 und dauert noch heute. Heut- zutage spiegelt sich die Tätigkeit der
Franziskaner in ruhiger, bescheidener und unaufdringlicher pastoralen und
Ausbildungsarbeit wieder. Im Kloster Versammeln sich die Gläubige die nach einem intensiven seelischen Leben streben. Die Franziskaner leiten auch seit 1995 das klasische Gymnasium in Brod.
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Festung Brod | Grundriss der Festung Brod |
In Brod,das eine strategische und verkehrsreiche Stadt ist und wo sich der Grenzübergang zu der Türkei und viele Handelswege befanden, erbaute Österreich vom 1715 bis 1780 eine grosse kaiserliche und königliche Grenzfestung Brod, die an der Save liegt. Die Festung hat zusammen mit den slawonischen Barockstädten Osijek und Stara Gradiška einem grossen Verteidigungssystem an der Grenze zum Osmanischen Reich angehört. Dieses System wurde vom Prinzen von Savoyen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entwickelt. Durch die Zwangsarbeit wurde sie von den Bauern, die an der Grenze lebten, erbaut. 634 Bauern arbeiteten jeden Tag daran und mit Hilfe des Pferdefuhrwerks transportierte man das Baumaterial. Die Festung hatte eine symmetrische, sternförmige Form, weil sie sich im Tal befand. Sie ist aus Erde, Ziegel, Holz und teilweise aus Stein erbaut worden.In der Festung waren 4.000 Soldaten,meistens Fußsoldaten und 150 Kanonen untergebracht. |
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Falls es zu einer klassischen Belagerung der Festung gekommen wäre, hätte der Feind nach den Einschätzungen zehn Tage für die Vorbereitung und 46 Tage für die Besetzung der ganzen Festung gebraucht.
Die Militarverwaltung hat den Bau der Häuser aus festem Material verboten, weil die ganze Stadt unter der Schussweite der Festungskanonen stand. In Brod wurden im ganzen 18. Jahrhundert und teilweise im 19. Jahrhundert nur kleine mit Schindel oder Brett bedeckte Holzhäuser erbaut. Im Falle des Angriffs der türkischen Armee musste die Stadt zerstört werden, damit die Artillerie den freien Raum rund um die Festung haben kann. |
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Obwohl die Festung als eine Militärbefestigung an der Grenze stand, hatte sie selten die Gelegenheit, ihre Militär-macht zu zeigen. Viele Fortifikationsobjekte, die in der Festung erhielten geblieben
sind, erinnern an das Alltagsleben der Soldaten, das sich in der Festung abspielte. Die Festung Brod wurde nach dem System von Vauban erbaut. Sie hat eine quadratische Form und das System der Wassergräben trägt zu einer stern-förmigen Form bei. Die Festung hatte drei Verteidigungsniveaus: das innere, äußere und südliche Niveau und sie wurde durch drei Gräben geschützt, worin das Wasser aus dem nahe gelegenen Bach hineingeflossen hat. |
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Informationen:
Touristenverein der Stadt Slavonski Brod
Trg pobjede 28/1
35000 Slavonski Brod
Tel./Fax: 035 447 721
E-mail: info@tzgsb.hr |
Im südlichen Niveau der Festung befindet sich so genannte Befestigung Hornwerk, weil sie in ihrem Grundriss den Hörnern (deutsches Wort - Horn) ähnelt. Die Aufgabe des Hornwerks ist es, mit den Kanonen zu verhindern, dass die Türken die Stadt über die Save erreichen. Im 18. Jahrhundert wurden im südlichen Niveau der Festung einige Bauwerke errichtet, wie Gebäude des Befehlshabers der Festung, das heute die Grundmusikschule Ivan Zajc beherbergt, Offizierspavillons, Küche vom Befehlshaber, Wagnerwerkstätte und Stall befanden, während die ungenutzten Flächen als Obstgärten, Gärten und Parks gebraucht wurden. Das innere Niveau der Festung, das eine quadratische Form hat, besteht aus vier mit den Festungsmauern verbundenen Bastionen. |

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Fünfeckige Befestigungen, d.h. Bastionen wurden aus Erde im Inneren und im Außen aus Ziegel gebaut. Ihre Aufgabe bestand darin, den letzten Widerstand gegen die Feinde zu leisten, Außenfestungsmauern und die Nachbarbastion zu verteidigen und von hier aus konnte man den Raum um die Festung herum gut bewachen. Um sich besser verteidigen zu können, waren auf Bastionen neben 46 cm grossen Plattformen für Kanonen auch 4 Wachttürme untergebracht. Zwischen jeder zweiten Bastion befinden sich Kurtinen - Hauptfestungsmauern. Sie wurden
aus Ziegel, auf der oberen Seite aus Erde erbaut, wohin der Verteidigungsweg führt. Im Inneren der Kurtinen gibt es Räume, wo die Menschen und Munition untergebracht werden können sowie die Werkstätten,die eine bedeutende Rolle in der Festung hatten. In der Mitte der Kurtinen befinden sich die Durchgänge. In der Schmiedewerkstatt in der westlichen Kurtine werden heut zu Tage Reisegruppen von dem Schmied herzlich empfangen. |
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Im mittleren Teil steht der aus Ziegel gebaute grosse Kavalir, der einem Hufeisen ähnelt und ein Stockwerk hat. Im Inneren des Kavalirs befindet sich sogar 108 grosse Räume mit den gleichen Dimensionen - Kasamatten, die für die Logistik wichtig waren,das heißt für die Unterkunft der Soldaten, Munitionskammer, Wagnerwerkstatt, Schlosserwerstatt, Waffenkammer, Bäckerei, Lebensmittelkammer, Krankenhaus und Apotheke.
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Im wiederaufgebauten Teil des südwestlichen Kavalirs befindet sich heute auf einer Bruttofläche von 1.800 m² die einmalige Galerie Ružić, wo die Kunstwerke der zeitgenösischen kroatischen Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum ersten Mal ständig zu sehen sind. In der Galerie kann man mehr als 400 Kunstwerke aus der wertvollen Sammlung des kroatischen Bildhauers und Malers Branko Ružić sehen, der in Brod geboren wurde. Man kann ebenfalls die Kunstwerke seiner Zeitgenossen und Freunde sehen. Im Austellungssalon der Galerie ist neben den kostümierten Figuren der Grenzsoldaten in natürlicher Größe auch das Modell der Festung zu sehen, das das Alltagsleben der Soldaten an der Grenze der Österreichisch-ungarischen Monarchie im 18. und anfangs des 19. Jahrhunderts zeigt.
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Branko Ružić
(Slavonski Brod, 1919. - Zagreb, 1997.) |
Arbeitszeit
Im Sommer: dienstags, mittwochs, donnerstags, freitags: von 9,00 bis 13,00, Uhr und von 17,00 bis 20,00 Uhr; samstags, sonntags: von 10,00 bis 14,00 Uhr.
Im Winter: dienstags, mittwochs, donnerstags, freitags: von 10,00 bis 17,00 Uhr; samstags, sonntags: von 10,00 bis 14,00 Uhr.
Organisierte Besuche sind auch montags möglich. Ankündigung an Telefonnummern 035 447 680, 448 749, 411 510, E-mail: galerija-umjetnina@sb.t-com.hr |
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Mitten auf dem Festungsmartplatz steht die Barockkirche der Heiligen Anna, die von der südlichen Seite von zwei Bauwerken umgeben war, und zwar von der Slawonischen Kaserne, die heute wiederaufgebaut ist, und sie beherbergt das Klassische Gymnasium Fra Marijan Lanosović sowie den Kasernenstab. Gerade auf dem Festungsmarktplatz können die Reisegruppen, die sich rechtzeitig bei dem Fremdenverkehrszentrum ankündigen, an der Veranstaltung namens "living history" teilnehmen, wo die kostumierten Gestalten aus der Geschichte der Festung wie der Befehlshaber und Schreiber der Festung, Husaren aus dem 12. Slawonischen Regiment aus der zweiten Halfte des 18. Jahrhunderts und andere vertreten sind. |
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Das Außenniveau der Verteidigung bestand aus Revelinen-dreieckige Befestigungen für den Schutz der Hauptfestungsmauern und sie verweigern dem Feind den Zutritt zur Festung. Alle wurden aus Erde und auf der Außenseite aus Ziegel erbaut und im oberen Teil haben sie eine Schichte mit Brustwehr. Innerhalb der Festungsmauern des westlichen und östlichen Revelins befindet sich der Reduit, d.h. die fünfeckige Befestigung, die als Schießpulver-kammer und Gewehrschmiede genutzt wird. Duch die rasche Entwicklung der Belagerungstechnik verlor die Festung Brod schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ihre Verteidigungsrolle. Seitdem entwickelt sich die Stadt Brod an der Save schnell und das alte Brod verliert an Bedeutung. |
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Der Verfall der Festung Brod setzt sich im Laufe des 20. Jahrhundert fort. Einige Bauwerke reißt die Armee alleine ab, wiel sie baufällig waren. Einige verwahrloste Bauwerke verfallen auch. In der Festung waren nach dem Jahre 1945 bis zum Heimatskrieg in den 90-er Jahren des 20. Jahrhunderts die Soldaten der Jugoslawischen Volksarmee untergebracht. Heute ist die Festung Brod als Denkmal der Nullkategorie das einzigartige und monumentale Beispiel der Fortifikationskultur des 18. Jahrhunderts in Slawonien im Besitz der Stadt Slavonski Brod, die die grossen Anstrengungen um den Wiederaufbau der Festung unternimmt.
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Haus der Familie Brliæ
Das ursprunglich im 18 Jh. am Hauptmarktplatz gebautes Familienhaus
verschwand im großen Brand im 1882. Am gleichen Ort wurde 1885 ein modernes neoklasizistisches einstöckiges Bauwerk, heute Kulturdenkmal, errichtet. Im authentischen, geschichtlichen Milieu des Familienhauses Brlic entwickelten ihre schöpferische Tätigkeit und fanden Inspiration viele hochbegabte Persönlickeiten der Familie Brlic, die einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen, kulturellen und politischen Leben der Stadt Brod und Kroatien geleistet haben, z.B. Ignjat Alojzije Brlic, Schriftsteller und Sprachforscher, Andrija Torkvat Brlic, Journalist und Polytiker, Fani Brlic, geb. Daubachy, Malerin und Ivana Brlic-Mazuranic, die Schrifstellerin. Eine umfangreiche Bibliothek, die bedeutendste in Kroatien des 19. Jh. sowie Archiv mit wertvollem Schrifwechsel und originellen Dokumenten der hundertjährigen Familienüberlieferung sind erwähnenswert. Im Erdgeschoss des Familienhauses Brlic befinden sich die Ausstellungsräume "Vladimir Becic", die zu der Kunstgalerie der Stadt Slavonski Brod gehören und in denen verschiedenste Ausstellungen veranstaltet werden. |

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